Monika Scherf - Ihre Oberbürgermeisterkandidatin mit Herz und Verstand

Schön, lebens- und liebenswert: Das ist Lüneburg. Eine junge, aktive und wirtschaftlich dynamische Stadt, in der ich seit fast 30 Jahren zu Hause bin. Lüneburg hat mich mein halbes Leben begleitet und inspiriert mich jeden Tag neu, auch, weil sich hier viel getan hat: Sei es die Entwicklung zu einer so spannenden Hochschulstadt, die vielfältigen Kulturangebote, die stabile Wirtschaftsstruktur, die stetige Verschönerung der Altstadt, was letztlich auch dazu beiträgt, dass die Beliebtheit bei Touristen steigt.

Lüneburg ist gerade in den letzten Jahren schnell und stark gewachsen, deshalb müssen wir jetzt dafür sorgen, dass die Lebensqualität erhalten bleibt und weiter verbessert wird. Lüneburg muss mal durchatmen: Dazu müssen wir die Stadt für die vielen Herausforderungen der Zukunft gut aufstellen, und bei Verkehr, Klimaschutz, sozialer Infrastruktur, Sport-, Freizeit- und Kulturangeboten nachbessern.

Die Hansestadt Lüneburg bietet viel Potential für wirtschaftliche Entwicklung und innovative Start-ups, ein Potential, das wir nutzen müssen. Und: Lüneburg steht vor ebenso vielen Herausforderungen, die wir bewältigen müssen. Jetzt gilt es, die Weichen zu stellen und gute Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung unserer Stadt zu schaffen.

Es ist Zeit für einen Wechsel. Es ist Zeit für echte, durchgreifende Veränderungen, Zeit für neuen Schwung und frische Ideen, Zeit für eine neue Führungskultur und einen modernen Führungsstil: Sowohl innerhalb des Rathauses als auch in der Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit dem Stadtrat, mit den Institutionen, mit der Wirtschaft und den Nachbarkommunen.

Und genau dafür stehe ich.

Als neue Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg werde ich zukunftsfähige Lösungen erarbeiten – gemeinsam mit Politik, Verwaltung und vor allem mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Führungsspitze von Verwaltungen weiß ich, worauf es ankommt. Mir ist bewusst, dass gute Ideen alleine nur ein Anfang sind. Ich bringe das nötige Fingerspitzengefühl, das Know-how und die Motivation mit, um diese Ideen auch umzusetzen. Ich bin eine Teamplayerin, konstruktiver Austausch und vielfältiger Diskurs sind mir wichtig. Ich handle pragmatisch und nehme Herausforderungen mit viel Kraft und Tatendrang an. Nun will ich Verantwortung für Lüneburg übernehmen und Sie alle in diesem Prozess mitnehmen.

Die Themen im Detail

Mobilität und Verkehr

Lüneburgs historische Altstadt hat es verdient, dass weniger Verkehr durch die Straßen rollt. Die bisherige Planung einer autofreien Innenstadt wurde nur halbherzig umgesetzt. Das gilt insbesondere für den Platz Am Sande, für die Straßen rund um das historische Rathaus sowie für viele weitere enge Straßenzüge im Zentrum.

Wir müssen Mobilität neu denken: Einerseits mit Blick auf den Klimaschutz und die Nachhaltigkeit (denn der Verkehrssektor liegt mit ca. 20 % auf Platz drei der Sektoren mit den größten Treibhausgas-Emissionen) und andererseits hinsichtlich der Lebensqualität in unserer Stadt. Diese darf nicht im Verkehr ersticken. Der Verkehr soll die Menschen nicht belasten, die ungestört in den Straßen flanieren wollen, die über unsichere, unbequeme Radwege fahren oder in unattraktiven Bussen sitzen. Und auch die Autofahrer wollen nicht täglich im Stau stehen. Hierfür müssen alle Verkehrsarten in einem schlüssigen Konzept aufeinander abgestimmt werden. Wir brauchen überzeugende, moderne Angebote für „die letzte Meile“, damit der Umstieg auf alternative Verkehrsmittel gelingt – wir brauchen attraktive Anreize statt Verbote. Radfahrer, Nutzer des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und Fußgänger müssen unkompliziert, angenehm, schnell und sicher in und durch die Stadt kommen.
Oberstes Ziel muss die gute Erreichbarkeit der Innenstadt für alle Bürgerinnen und Bürger sein, für Senioren genauso wie für junge Familien. Und wo immer möglich soll konsequent auf alternative Antriebskonzepte wie Elektromobilität oder Wasserstoff umgestellt werden.

Ganz konkret möchte ich…

• den Radverkehr stärken: Das Radwegenetz in Lüneburg muss modern, sicher und komfortabel ausgebaut werden. Wir brauchen Park- und Ladekapazitäten und ein Fahrradparkhaus.
• eine Mobilitätszentrale z.B. auf den Sülzwiesen, die ÖPNV, Rad- und Autoverkehr intelligent miteinander verbindet.
• mehr Park & Ride Anbindungen für „die letzte Meile“ etablieren. E-Shuttle-Busse vom Stadtrand direkt zu zentralen Punkten in der Innenstadt einrichten.
• den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) ausbauen und mit flexiblen Elektro-Shuttles in kurzer Taktung den Platz Am Sande und das Rathaus ansteuern.
• den Busbetrieb auf emissionsfreie Elektrobusse umstellen.
• im Stadtgebiet mehr Ladeinfrastruktur für Elektro-Fahrzeuge schaffen.
• den Marienplatz als Aufenthalts- und Freifläche umgestalten.
• einen Deckel über die A39 legen, und zwar so verlängert, dass er ausreichend Lärmschutz für Anwohnerinnen und Anwohner bietet.
• die Nachbarkommunen einbeziehen: Verkehrsprobleme und Pendlerverflechtungen regional lösen.

Klar ist: Wir müssen die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigen. Lüneburg als Mittelpunkt eines ländlich geprägten Kreises steht vor besonderen Herausforderungen. Ich möchte allen den einfachen Zugang zum Einkaufen und Verweilen in der Innenstadt ermöglichen. Klar ist aber auch, dass wir den Verkehr intelligent und vor allem ökologischer steuern müssen, damit unsere Stadt wieder aufatmen kann.
Lüneburg ist gerade in den letzten Jahren schnell und stark gewachsen, deshalb müssen wir jetzt dafür sorgen, dass die Lebensqualität erhalten bleibt und weiter verbessert wird. Lüneburg muss mal durchatmen: Dazu müssen wir die Stadt für die vielen Herausforderungen der Zukunft gut aufstellen, und bei Verkehr, Klimaschutz, sozialer Infrastruktur, Sport-, Freizeit- und Kulturangeboten nachbessern.

Die Hansestadt Lüneburg bietet viel Potential für wirtschaftliche Entwicklung und innovative Start-ups, ein Potential, das wir nutzen müssen. Und: Lüneburg steht vor ebenso vielen Herausforderungen, die wir bewältigen müssen. Jetzt gilt es, die Weichen zu stellen und gute Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung unserer Stadt zu schaffen.

Es ist Zeit für einen Wechsel. Es ist Zeit für echte, durchgreifende Veränderungen, Zeit für neuen Schwung und frische Ideen, Zeit für eine neue Führungskultur und einen modernen Führungsstil: Sowohl innerhalb des Rathauses als auch in der Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern, mit dem Stadtrat, mit den Institutionen, mit der Wirtschaft und den Nachbarkommunen.

Und genau dafür stehe ich.

Als neue Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg werde ich zukunftsfähige Lösungen erarbeiten – gemeinsam mit Politik, Verwaltung und vor allem mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt. Mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Führungsspitze von Verwaltungen weiß ich, worauf es ankommt. Mir ist bewusst, dass gute Ideen alleine nur ein Anfang sind. Ich bringe das nötige Fingerspitzengefühl, das Know-how und die Motivation mit, um diese Ideen auch umzusetzen. Ich bin eine Teamplayerin, konstruktiver Austausch und vielfältiger Diskurs sind mir wichtig. Ich handle pragmatisch und nehme Herausforderungen mit viel Kraft und Tatendrang an. Nun will ich Verantwortung für Lüneburg übernehmen und Sie alle in diesem Prozess mitnehmen.

Einzelhandel und Gastronomie stärken

Das Zentrum Lüneburgs ist die bunte, lebendige, liebens- und lebenswerte Innenstadt. Sie ist das Herzstück für einen attraktiven Einzelhandel, für Tourismus in der „Stadt der Roten Rosen“, und sie ist die Heimat für eine vielfältige, kreative Gastronomie- und Kneipenszene. Unsere Innenstadt bietet aber noch mehr: Ärzte, Dienstleister und Kulturbetriebe haben sich hier angesiedelt, Jung und Alt treffen sich zum Klönen und Spazierengehen, zum Sehen und Gesehen werden.

Nicht erst seit Corona, sondern auch durch den zunehmenden Online-Handel stehen wir vor der Herausforderung, dieses Herzstück neu zu beleben.

Da reichen einzelne Events oder verkaufsoffene Sonntage nicht. Die Innenstadt braucht neue Ideen und Nutzungskonzepte, die wieder mehr Menschen in die Stadt bringen. Gleichzeitig muss die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt erhöht werden. Lüneburgs Innenstadt stärken bedeutet ihre Multifunktionalität auszubauen. Kulturbühnen, Start-ups, Pop-Up-Stores, Bürgerdienstleistungen aus dem Rathaus rein in die Innenstadt, leerstehende Gebäude und Obergeschosse in Wohnraum wandeln, das sind nur einige Ideen, die wir im Stadtrat gemeinsam mit allen Interessensgruppen umsetzen sollten.

Lüneburg hat mit dem Marktplatz und dem Platz Am Sande zwei wunderschöne Plätze. Gerade Am Sande, der aktuell zum Busbahnhof degradiert ist, möchte ich neue Akzente setzen und dort urbane Qualität und echte Wohlfühlmomente für alle Generationen schaffen. Die Lüneburgerinnen und Lüneburger, die Familien, Gäste sowie Studentinnen und Studenten sollen die Innenstadt zu ihrem Lebens- und Erlebnisraum machen. Warum nicht einen städtebaulichen Wettbewerb ausloben als Ideenpool für die Neugestaltung einer der schönsten Plätze Norddeutschlands. Dabei soll auch ein Augenmerk darauf liegen, den Aufenthalt für Kinder in unserer Innenstadt spannender zu gestalten. Denn sie sind unsere Zukunft.

Ganz konkret möchte ich…

• mehr Grün und Aufenthaltsqualität in der Stadt schaffen: Den Platz Am Sande attraktiv gestalten, begrünen und aufwerten.
• eine zentral gelegenen „Markthalle für Genuss und Regionalität“ schaffen.
• Start-ups und Handwerker in der Innenstadt unterstützen.
• Experimentierflächen für neue Shop-Konzepte anbieten.
• Räume für Kultur in der Innenstadt ermöglichen – gemeinsam mit den Kulturschaffenden.
• freies WLAN in der Innenstadt gemeinsam mit Hotel- und Gastronomiebetrieben anbieten.
• neue Arbeitsplätze in der Stadt schaffen: weitere Co-Working-Spaces prüfen.
• das Stadtmarketing ausbauen: Die „Rote Rosen“ und die Lüneburger Heide sind ein Touristenmagnet, doch sollten wir auch weitere, neue Zielgruppen erreichen wie z.B. den Fahrradtouristen oder die Wohnmobilisten.

Klar ist: Das ist alles nicht zum Nulltarif zu haben. Die Stadt benötigt Mittel, mit denen sie Immobilien kaufen oder anmieten kann, um sie dann zu günstigen Konditionen Handwerkern, Start-ups, Künstlern oder Kulturschaffenden zur Verfügung zu stellen; zunächst zeitlich befristet, damit das Geschäft gut anlaufen kann. Die erforderlichen Finanzmittel kann die Stadt nicht alleine aufbringen, hier werde ich Bund und Land gleichermaßen fordern. Aber es ist die Aufgabe der Stadt, realistische Konzepte zu entwickeln und diese voranzutreiben.

Wirtschaft stärken

Damit die wirtschaftliche Entwicklung nach Corona wieder richtig Fahrt aufnehmen kann, müssen die Unternehmen in ihrer Wirtschafts- und Innovationskraft gestärkt werden. Als Oberbürgermeisterin werde ich Neuansiedlungen, Erweiterungen und Innovation zur Chefsache machen, um Arbeitsplätze in Stadt und Region zu schaffen und zu sichern.

Warum nicht Lüneburg zum Start-up Mekka für das Thema Nachhaltigkeit entwickeln, einen Start-up Fonds auflegen, jährlich bis zu drei Gründerteams unterstützen und durch die Wirtschaftsförderung aktiv betreuen, mittelständische Unternehmen und Start-ups enger zusammenführen – und überhaupt: Die Gründungsakteure – Leuphana, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und die Wirtschaftsförderung Lüneburg effektiv zusammenführen: Wirtschafts- und Gründungsförderung ist Chefsache.

Ganz konkret möchte ich…

• eine Start-up-Kultur schaffen mit Fokus auf Neugründungen im Bereich Nachhaltigkeit.
• Innovationen unterstützen mit kreativen ThinkTanks und FabLabs.
• Lüneburger Freiberufler mit ihren zahlreichen Kompetenzen mit der Wirtschaft vernetzen.
• Gewerbegebiete mit moderner, digitaler Anbindung wie Glasfaseranschlüssen ausstatten.
• ein Welcome-Center als direkten Anlaufpunkt für neue Fachkräfte schaffen.
• Initiativen für moderne Ausbildungsplätze in Industrie, Service und Verwaltung unterstützen.

Klar ist: Das alles geht nur, wenn man mutig und zukunftsorientiert denkt. In Lüneburg gibt es viel Potential, das es zu heben gilt!

Hochschul- und Wissenschaftsstandort ausbauen

Mit der Leuphana ist Lüneburg Standort einer national und international hoch angesehenen Universität. Doch zu wenige Bürgerinnen und Bürger kennen und sehen „ihre Uni“. Die Leuphana muss in „ihrer Stadt“ stärker sichtbar sein. Die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschule muss intensiviert werden, denn beide können sehr voneinander profitieren. Einerseits ist die Hochschule ein wichtiger Arbeitgeber in der Region, andererseits entstehen aus ihren Ausgründungen neue Arbeitsplätze. So werden innovative Ideen aus der Wissenschaft über neu gegründete Unternehmen in den Markt gebracht. Wir müssen diese Start-ups mit ihren neuen Ideen in Lüneburg halten und ihnen attraktive Startbedingungen bieten.

Ganz konkret möchte ich…

• ein Start-up Center und einen Gründercampus in der Innenstadt einrichten.
• Innovationsräume wie FabLabs und ThinkTanks in der Innenstadt bereitstellen.
• die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Hochschule für den Wissenschaftsnachwuchs, Forschungsprojekte und Kooperationen mit der Wirtschaft intensivieren.
• ein Campus-Bürgerbüro einrichten, damit Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Anwohnerinnen und Anwohner ihre Behördengänge vor Ort erledigen können.
• bei der Wohnungssuche und der Suche nach Betreuungsplätzen für Kinder unterstützen.

Klar ist: Mit den Studierenden haben wir viel Knowhow und Innovationspotential in unserer Hansestadt. Wir sollten stärker voneinander profitieren und so ökologisch und ökonomisch wertvolle Konzepte für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt entwickeln.

Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Lüneburg ist in den letzten Jahren schnell und stark gewachsen. Es wurde Wohnraum geschaffen, was aber nicht zur Preisstabilität und Beruhigung des Immobilienmarktes geführt hat. Vielmehr wurden mehr Menschen angezogen, die Nachfrage erhöht und die Preisspirale weiter nach oben getrieben. Hier müssen wir gegensteuern, damit die Lüneburgerinnen und Lüneburger sich - auch in zentralen Lagen – noch Wohnraum leisten können.

Lüneburg stößt an seine Grenzen, Flächen für Wohnen und Gewerbe sind knapp. Deshalb ist ein Wachstum mit Augenmaß notwendig. Dafür müssen wir die Stadt und die Nachbarkommunen als eine zusammenhängende Region betrachten, gemeinsam sinnvolle Wachstums- und Entwicklungsperspektiven erarbeiten und einen bedarfsgerechten „Wohnraum-Mix“ planen, in dem bezahlbarer Wohnraum eine hohe Priorität hat. Mit guten Konzepten zu überzeugen ist besser als ein Verbot von Einfamilienhäusern oder der Ruf nach Enteignung. Solche Bevormundung wird es mit mir als Oberbürgermeisterin nicht geben.

Für Lüneburg gilt vielmehr, Flächen und Objekte im Bestand zu sichern, bei denen eine sinnvolle Nachverdichtung oder eine Umnutzung zu Wohnraum möglich ist. Dabei sollte eine Bandbreite unterschiedlicher Wohnformen ermöglicht werden. Vorrangig muss bezahlbarer Wohnraum entstehen, energieeffizient und klimaneutral. Mit digitalisierten Genehmigungsverfahren will ich dazu beitragen, dass Bauvorhaben in der Zukunft schnell und effizient umgesetzt werden können.

Ganz konkret möchte ich…

• gemeinsam mit den Nachbarkommunen einen passenden „Wohnraum-Mix“ erarbeiten, statt Eigenheime zu verbieten und mit Enteignung zu drohen.
• vielfältige Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser, Wohngenossenschaften und Studentenwohnheime umsetzen.
• Nachverdichtung mit Augenmaß ermöglichen.
• bezahlbaren Wohnraum mit der LüWoBau über die Stadtgrenze hinaus ermöglichen.
• Leerstände in der Innenstadt zu (bezahlbarem) Wohnraum umbauen.
• mit den Nachbarkommunen den Grüngürtel-West bestmöglich sichern.
• die Bauverwaltung und die Genehmigungsverfahren digitalisieren.

Klar ist: Nach einer starken Wachstumsphase kommt es nun darauf an, die Entwicklung Lüneburgs zu konsolidieren und die Lebensqualität zu erhalten. Lüneburg muss mal wieder durchatmen. Es macht keinen Sinn, immer schneller und stärker zu wachsen, das tut der Stadt und vor allem den Lüneburgerinnen und Lüneburgern nicht gut. Bei allem gilt: Wohnraum darf kein Luxus sein.

Gute Bildung und Betreuung für unsere Kinder

Gute Bildung beginnt im frühen Kindesalter: Zu Hause, in der Kita und in den Schulen. Was wir dort versäumen, ist später kaum mehr aufzuholen. Das wissen wir nicht erst seit Corona. Allerdings hat uns die Pandemie die Schwächen unseres Betreuungs- und Bildungssystems deutlich vor Augen geführt. Was Kinder, Familien, Betreuerinnen und Betreuer sowie Lehrkräfte in dieser Zeit kompensieren mussten ist für viele nicht vorstellbar. Die langfristigen Folgen für das Wohl der Kinder und Familien werden uns noch lange beschäftigen.

Wir brauchen dringend eine Qualitätsoffensive in der Betreuung und Bildung!

Unsere Kitas und Schulen müssen endlich modernisiert werden. Auch müssen sich die Betreuungszeiten an den Bedürfnissen der Eltern orientieren. Die Schulen müssen jetzt digitalisiert werden für fortschrittlichen Unterricht in den Klassenräumen, denn Präsenzunterricht ist immer noch der beste Unterricht. Doch ganz besonders brauchen wir die Digitalisierung in den Schulen für Zeiten eines „Lockdown“, damit unsere Kinder immer hochwertigen Unterricht erhalten und mit ihren Mitschülerinnen, Mitschülern und Lehrkräften in Kontakt bleiben können.

Es reicht nicht, einige Gebäude auszubauen und aus Fördermitteln finanzierte Tablets bereitzustellen. Vielmehr brauchen wir in allen Betreuungseinrichtungen gut geschultes Personal, das die Möglichkeiten der Digitalisierung in Chancen für unsere Kinder wandelt. Wir brauchen Digitalisierungsexperten, um qualitativ hochwertigen digitalen Unterricht umzusetzen.bIn den Kitas brauchen wir mehr Erzieher und Erzieherinnen, die wir verstärkt selber ausbilden sollten.

Ganz konkret möchte ich…

• mehr Erzieherinnen und Erzieher in Kitas einstellen: Dem Fachkräftemangel können wir entgegenwirken, indem wir mehr Ausbildungsplätze in den Kitas bieten.
• Gemeinsam mit dem städtischen Kita-Personal möchte ich Rahmenbedingungen erarbeiten, die der wichtigen Aufgabe gut und langfristig im Sinne der Kinder gerecht werden.
• die Zusammenarbeit der Stadt mit freien Trägern von Kita- und Schuleinrichtungen fair gestalten und die Trägervielfalt würdigen.
• durch eine stärkere Einbeziehung der Eltern den Bedarf an Betreuungsplätzen und -zeiten an den Bedürfnissen der Familien ausrichten.
• unsere Schulen unverzüglich mit digitalen Medien ausstatten und in der Anwendung unterstützten. Das kann nicht einfach den Lehrkräften aufgebürdet werden.
• IT-Dienstleister und Digitalisierungsexperten damit beauftragen, die Systeme zu betreuen, weiterzuentwickeln, Lehrkräfte fortzubilden und in der Anwendung zu unterstützen.
• schnelles Internet durch Glasfaseranschlüsse und freies WLAN in den Schulen bereitstellen.

Klar ist: Viel zu lange wurde das Thema Bildung und Betreuung vernachlässigt. Wir brauchen die Qualitätsoffensive JETZT, denn Kinder sind unsere Zukunft. Unsere Aufgabe ist es, ihnen mit einer guten Bildung das notwendige Rüstzeug für die Zukunft mitzugeben. Dabei darf es keine Rolle spielen, aus welchem sozialen Umfeld ein Kind kommt.

Sportangebote ausbauen

Sport und Bewegung sind das Rückgrat für ein gesundes Leben für Jung und Alt – und für Jugendliche oftmals eine wichtige Basis, um Teamgeist, ein gutes Miteinander und Verantwortung zu erlernen. Wir brauchen in Lüneburg bessere Rahmenbedingungen für den Individual- und Vereinssport.

Ganz konkret möchte ich…

• öffentliche Sportflächen ausbauen und einen Sportpark als „Leuchtturm des Fußballs“ errichten.
• zusätzliche Laufstrecken und Trimm-Dich-Pfade schaffen.
• einen neuen Kunstrasenplatz und einen Skate-Park anlegen.
• das Ehrenamt und die Vereine, die den Vereinssport ermöglichen, tatkräftig unterstützen.
• das Schulsportangebot verbessern.
• die neue Arena Lüneburger Land zu einem Aushängeschild hochkarätiger Sport- und Kulturveranstaltungen machen.

Klar ist: Leider wurde in der Vergangenheit die Bedeutung eines breiten Sportangebots zu oft unterschätzt, das will ich ändern!

Feuerwehr stärken

Vier Lüneburger Ortsfeuerwehren, die Feuerwehr Lüneburg-Mitte im Lünepark, sowie die Ortsfeuerwehren Rettmer, Häcklingen und Oedeme im Feuerwehrhaus Lüneburg-Süd, leisten bis zu 700 Einsätze im Jahr und stehen rund um die Uhr für unsere Sicherheit in Bereitschaft. Und das alles ehrenamtlich, das kann man gar nicht hoch genug anrechnen.

Wir müssen sicherstellen, dass den Feuerwehrmännern und Feuerwehrfrauen stets eine zeitgemäße, moderne Ausstattung und Unterkunft zur Verfügung steht.

Ganz konkret möchte ich…

• ein dynamisches Feuerwehrbudget, das mit der Bevölkerungsentwicklung Schritt hält.
• Mittel für Ausrüstung und Infrastruktur einwerben, die auch dem Katastrophenschutz dienen.
• den Feuerwehrbedarfsplan gemeinsam mit den Feuerwehrkommandos verlässlich umsetzen.
• mit guten Hygienekonzepten die Ausbildung auch in Pandemiezeiten sicherstellen.
• einen regelmäßigen Austausch mit dem Kreis-und Stadtbrandmeister etablieren.
• die Lage und Verkehrswege der Feuerwehrstandorte bei der (Verkehrs-)Planung berücksichtigen.
• die vorbildliche Arbeit der Jugend- und Kinderfeuerwehr unterstützen.

Klar ist: Die Feuerwehr ist unverzichtbar für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Zudem ist sie ein wichtiger Teil des gesellschaftlichen Lebens. Dieser wesentlichen Bedeutung werde ich mit meiner Politik Rechnung tragen.

Seniorinnen und Senioren

Für ältere Bürgerinnen und Bürger muss der Aufenthalt in Lüneburg unkompliziert, bequem und sicher sein. Ob zu hohe Bürgersteige an den Straßen, unzureichende Beleuchtung, fehlende Aufenthalts-, Sitz- und Flaniermöglichkeiten, unzureichende Sanitäranlagen all das sind Themen, die wir im Stadtrat, mit den Experten der Verwaltung, aber vor allem durch Hinweise der Betroffenen selbst, konsequent verbessern müssen.
Vor allem müssen wir auch der Vereinsamung von Seniorinnen und Senioren entgegenwirken – das ist nicht erst seit Corona ein wichtiges Thema.

Ganz konkret möchte ich…

• eine barrierefreie, senioren- und behindertengerechte Infrastruktur in der Stadt sicherstellen.
• die Aufenthaltsqualität für Seniorinnen und Senioren in der Innenstadt verbessern.
• mehr altersgerechte Wohnangebote schaffen.
• kommunale Seniorenpolitik in den Stadtteilen stärken und ausbauen.
• generationenübergreifende Angebote und Kooperationen fördern.

Klar ist: Gerade in der ersten Phase der Coronapandemie gab es eine beeindruckende Welle der Solidarität zwischen Jung und Alt. Viele der in dieser Zeit entwickelten Ideen möchte ich aufgreifen und ausbauen. Denn von einem guten Miteinander profitieren alle.

Kultur

In Lüneburg gibt es eine attraktive, vielfältige Kulturlandschaft, eine lebendige Kunst- und Kulturszene.
Damit meine ich als Mitglied des Theaterfreundeskreises nicht nur unser 3-Sparten-Theater, sondern auch die vielen freien Kulturschaffenden, die das Stadtleben bereichern: In der Kulturbäckerei, auf den Kulturbühnen und in den Clubs. Und ich meine natürlich auch die Museen, allen voran das Museum Lüneburg und das erweiterte Ostpreußische Landesmuseum.

Die Coronapandemie hat die Kunst- und Kulturszene vor besondere Herausforderungen gestellt. Hier müssen Politik und Verwaltung unterstützen.

Ganz konkret möchte ich…

• Kultur-Spielstätten, Clubs und Bühnen erhalten und den „Wirtschaftsbetrieb Kultur“ stärken.
• Leerstände in der Innenstadt für Kultur nutzen und eine Anlaufstelle für Kulturschaffende bieten.
• mit den Kulturschaffenden innovative Konzepte für das kulturelle Angebot entwickeln.
• mehr Leben in die Museen bringen und dazu Museen und Kulturräume verbinden.
• die Arbeit des Museums Lüneburg unterstützen und die Vielfalt attraktiver Veranstaltungen und Sonderausstellungen fördern.
• Lüneburgs langjährige Geschichte im Stadtbild stärker präsentieren und zum Beispiel durch ein Hansekoggendenkmal neue Anlaufpunkte für Touristen schaffen.
• den Tourismus und die Kultur in unserer Stadt enger verknüpfen.

Klar ist: Ohne Kunst und Kultur wäre das Leben sehr viel ärmer! Ich werde deswegen alles dransetzen, um die vielfältige Kunst- und Kulturszene in unserer Stadt zu erhalten und zu fördern. Das geht am besten mit den Kunst- und Kulturschaffenden gemeinsam – und auf Augenhöhe.

Gesundheit

Für die medizinische Versorgung, als Arbeitgeber und als Standortfaktor hat das Lüneburger Klinikum einen hohen Stellenwert weit über die Stadtgrenzen hinaus. Es bietet ambulante und stationäre medizinische Versorgung auf hohem Niveau, gleiches gilt für die Notfallversorgung. Dieses müssen wir auch für die Zukunft sicherstellen, denn die Leistungsfähigkeit des Klinikums kann schnell von existentieller Bedeutung sein; das hat uns die Corona-Pandemie an vielen Stellen schonungslos vor Augen geführt. Deshalb dürfen keine weiteren Betten abgebaut werden. Der Standort muss durch gezielte Investitionen für die nächsten Jahrzehnte gesichert werden. Auch muss die Versorgung mit Haus- und Fachärzten auf hihem Niveau erhalten bleiben.

Ganz konkret möchte ich…

• dafür sorgen, dass das Lüneburger Klinikum modernisiert und die Leistungsfähigkeit ausgebaut wird – hin zu einem Krankenhaus der Maximal-Versorgung.
• dafür sorgen, dass Gewinne konsequent reinvestiert und Fördermittel genutzt werden.
• dafür sorgen, dass Ärzte, Fach- und Pflegekräfte durch einen Pflegeverbund und Zusammenarbeit mit dem Fachkräftebündnis gewonnen werden.
Klar ist: Das Lüneburger Klinikum bietet eine exzellente Gesundheitsversorgung. Das müssen wir dringend erhalten und weiter ausbauen.

Stadtverwaltung

Nicht erst seit den Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes ist klar, dass die Bürgerinnen und Bürger bis Ende 2022 Anspruch darauf haben, Dienstleistungen der Stadtverwaltung auch online, papierlos und direkt von zu Hause zu erledigen.

Diesen Prozess will ich offensiv angehen. Das ist viel mehr als Formulare online zur Verfügung zu stellen. Die Herausforderung ist, die Vorgänge innerhalb der Verwaltung digital zu gestalten. Nur mit einer Modernisierung der Verwaltung können die Bürgerinnen und Bürger wirklich von den neuen Möglichkeiten profitieren. Das ist ein echter Wandel für die Stadtverwaltung, und so wird es gelingen, sie zum zukunftsfähigen und bürgernahen Dienstleister zu entwickeln.

Dazu gehört auch die Kooperation mit den Nachbarkommunen und dem Landkreis. So sollen Dienstleistungen der Verwaltung künftig online auf einem gemeinsamen Bürgerportal angeboten werden. Denn Bürgerinnen und Bürger interessiert kaum, ob sie eine Dienstleistung bei Stadt oder Landkreis beantragen müssen. Bürgerinnen und Bürger sollen auf einem zentralen Portal, unkompliziert und komfortabel, alle Dienstleistungen der Verwaltung in Anspruch nehmen können.

Auch bei der Planung künftiger Großprojekte müssen wir eng zusammenarbeiten: Hier müssen wir stärker als Region denken. So soll bei Standortplanungen der bestmögliche Standort künftig anhand nachvollziehbarer Kriterien ermittelt werden, unabhängig von administrativen Grenzen.

Ganz konkret möchte ich…

• ein gemeinsames Bürgerportal von Stadt und Landkreis einrichten und Ressourcen besser nutzen.
• einen E-Government-Beauftragten einsetzen, der die Digitalisierung der Verwaltung voranbringt.

Klar ist: Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Verwaltungen gut funktionieren aber gleichzeitig offengelegt, wie wenig zukunftsfähig sie aufgestellt sind. Darunter leiden vor allem die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes. Ich werde deswegen den Modernisierungsprozess vorantreiben.

Umwelt und Klimaschutz als Querschnittsthema

Ökologie und Nachhaltigkeit müssen in der Entwicklung Lüneburgs einen hohen Stellenwert haben. Das sind Querschnittsthemen, die sich durch mein gesamtes Programm ziehen: ausdrücklich bei den Themen Verkehr, Wohnungsbau, Wirtschaft und Hochschule.

Dabei ist es wichtig, dass wir alle an einem Strang ziehen. Denn ich habe in meiner bisherigen beruflichen Laufbahn erlebt, gemeinsam erreicht man seine Ziele am besten.

Ganz konkret möchte ich…

• erneuerbare Energie in ihrer Vielfältigkeit weiter ausbauen.
• eine Wasserstoff-Tankstelle einrichten und erneuerbare Energien aus der Region für die Produktion von grünem Wasserstoff nutzen.
• den öffentlichen Verkehr verstärkt auf Elektro-Antriebe umstellen.
• mehr Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden errichten.
• die Energieeffizienz städtischer Gebäude verbessern.
• einen Umweltförderpreis ausloben, denn ich möchte die Ideen der Bürgerinnen und Bürger ins Bewusstsein bringen und honorieren.
• den Grüngürtel West bestmöglich sichern - und darüber hinaus einen Grüngürtel Ost oder gar einen Grüngürtel rund um Lüneburg prüfen.

Klar ist: Ein „weiter so“ darf es nicht geben. Umwelt- und Klimaschutz liegen mir sehr am Herzen. Dabei muss Umwelt- und Klimaschutz niemanden benachteiligen, im Gegenteil. Schließlich geht Umwelt- und Klimaschutz uns alle an!